Termine

12Jan
19Jan
28Feb
28.02.2019
Altweiberdonnerstag
3Mär
03.03.2019
Tulpensonntag
4Mär
04.03.2019
Rosenmontag
5Mär
05.03.2019
Veilchendienstag
Auch die 2. Galasitzung war phantastisch.

Während des Besuchs des Prinzenpaares rief Frank Schiffer Christiane Linke auf die Bühne. Er spendete das Eintrittsgeld seiner Talkrunde „Franks Sitzecke“ dem Förderverein Kinderkarneval, Christiane Linke und er selbst hatten aus eigener Tasche die Spende noch erhöht und übergaben den Umschlag an den Vorsitzenden des Fördervereins, Lothar Beeck. In dieser Woche wurde das „Karnevals-Urgestein“ Hubert Oistrez, der sich seit Jahren im Viersener Karneval engagiert, von den Roahser Jonges zum Ehrensenator gekürt. Wolfgang Genenger erhielt vom Präsidenten des KLN, Karl Schäfer, für seine Verdienste vor allem im Roahser Karneval den BDK-Orden in Gold.

Dann gab es in dieser Woche noch ein Novum: Da die Roahser Prinzengarde aufgrund einiger Krankheitsfälle nicht tanzen konnte, sprang die Roahser Jugend im Programm ein. Das mittlerweile in ganz Viersen bekannte Tanzpaar Jenny Glock und Paul Schroeren wurde angesagt. Die Beiden zeigten einen atemberaubenden Tanz mit grandiosen Hebefiguren. Zum Schluss stand Jenny auf Pauls Schultern und die Beiden wurden vom Publikum gefeiert. Dass die Beiden auch bei einer „Erwachsenen“-Sitzung gut ankommen, war von vornherein klar, aber dann überraschte die Roahser Jugend noch mit einem Sketch. Das Märchen „Aschenputtel“ wurde einmal ganz anders erzählt. Hinter einem großen Tuch (gehalten von Nele Rotzal und Leoni Beeck) saßen die Darsteller und stellten sich, indem jeder nacheinander kurz aufstand, vor. Dabei waren Anton Beeck als Erzähler, Tarik Saribas als Prinz, Max und Paul Schroeren als hässliche „warme“ Schwestern, Sarah Hiepen und Franzis Gütjens als König und Königin, Jana Hütten als Aschenputtel, Anni Walter als gute Fee und Tom Pearse als Zauberstab. Während der Aufführung des Sketches blieb im Publikum kein Auge trocken, und auch hier war klar, dass in der Roahser Jugend großes Potenzial steckt.

Danach kamen die „Profis“ Schlabber und Latz, die die Jugend erst mal lobten, bevor sie ihr Zwiegespräch hielten. Die Beiden haben dieses Jahr ihr 33-jähriges Bühnenjubiläum, selbst König Willem-Alexander, hatte ihnen geschrieben. Schlabber fragte, wieso ein Schützenkönig ihnen gratulieren würde, und wurde von Latz aufgeklärt, dass es sich nicht um einen Schützenkönig von Viersen, sondern um den König der Niederlande handelt. Latz hatte sich sogar die Mühe gemacht, den Brief des Königs ins Deutsche zu übersetzen, aber das fand Schlabber doof, und so übersetzte er die Zeilen, die Latz vorlas, wieder zurück ins Niederländische. Ob das alles so richtig war? Die Übersetzung „Die Königin findet Sie zum Schießen komisch – Maxima muss in de Buxe futze“ klang jedenfalls nicht besonders seriös. Dann fachsimpelten die Beiden über die französische Sprache. Schlabber fand französisch nicht schwer, solange man es nicht sprechen muss. Er begrüßte seine Frau französisch mit „Bonsoir malheur“ und erklärte, dass sie eine botanische Beziehung hätten. Auf Latz´Korrektur „Das heißt platonisch“ erklärte er, „nein, das ist botanisch. Meine Frau ist meine Zypresse, ich bin ihr Fic(k)us“. Dann empörte er sich, dass seine Frau sauer war, weil er sie duzte. Sie hatte sich beschwert, dass sie seit einem halben Jahr keinen Sex mehr gehabt hätten. Daraufhin Schlabber zu ihr: „Du!“ Zum Schluss sangen sie ihr diesjähriges Lied „seit 33 Jahren, da machen wir Programm, seit 33 Jahren, da ham wir Spaß daran…“.

In der zweiten Halbzeit besuchte Annegret vom Wochenmarkt die Roahser Jonges und erzählte aus ihrem Leben. Zuerst erklärte sie, dass sie nur kölsch schwade kann, wer das nicht versteht, dürfe die nächsten 20 Minuten ihren Körper beluure. Sie hatte sich bisher den ganzen Winter von Gemüse ernährt. Ihr Lieblings-Wintergemüse waren dabei Marzipankartoffeln. Andere Frauen stehen vor dem Spiegel und denken, „der Speck muss weg“. Annegret denkt das Gleiche vor dem Kühlschrank. Marita Köllner, die schon in der letzten Woche dabei war, lud diese Woche die Roahser Mädches mit ihren Männern zum Rosenmontagszug nach Köln ein. An diesem Samstag schloss das Programm mit den „Dröpkes“, die auch in dieser Woche den Saal zum Beben brachten.

Zum Schluss waren sich alle einig, dass es auch auch in diesem Jahr wieder zwei hervorragende Sitzungen mit einem erstklassigen Programm sowie einem fabelhaften Publikum waren.