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Die Kindersitzung begann am 14.01.2018 pünktlich um 14.30 Uhr

mit dem Einmarsch aller aktiven Kinder des Kinderkarnevals. Sie stimmten die kleinen und großen Jecken im Saal mit dem Roahser Büttenmarsch auf den karnevalistischen Nachmittag ein. Wolfgang Genenger begrüßte das Publikum erzählte, dass man sich im Erwachsenenkarneval immer die bange Frage stellte, ob der Künstler auch pünktlich erscheinen wird, und meinte, diese Sorge hat man im Kinderkarneval nicht. Er versicherte, dass alle Künstler bereits anwesend sind. Die Roahser Jugend nahm als Elferrat auf der Bühne Platz und Wolfgang rief das Maskottchen des Rahser Kinderkarnevals, den Hoppereiter (Kemal Saribas) auf die Bühne, der traditionell mit einer kurzen Ansprache die Sitzung eröffnete. Dann stellte er Lotte Heider als Hoppeditz vor, die im Laufe des Nachmittags etliche Kilometer zurück legt, um die Akteure zur Bühne zu geleiten und wieder abzuholen, und machte auf Roland Zetzen aufmerksam, der das Programm musikalisch begleitete.

Dann kündigte er das Kinderprinzenpaar, Jan I. (Zaum) und Amy I. (Schorin) an, die mit der großen Rahser Prinzengarde und der Kinderprinzengarde einzogen. Das Kinderprinzenpaar stellte sich in seiner Rede vor und zeigte, dass es viel Power für die Session mitbringt. Wolfgang rief den diesjährigen Roahser Häer, Bernd Gormanns, auf die Bühne, der bei der traditionellen Brezelverlosung wieder einiges an Geld für verschiedene Rahser Vereine eingenommen hatte. Den Umschlag mit dem Geld für den Rahser Kinderkarneval übergab er an Prinzessin Amy I., da sie ihm vertrauenserweckender erschien als Wolfgang. Danach tanzten Jan I. und Amy I. einen fetzigen Tanz mit viel Stimmung und trugen anschließend die elf Proklamationspunkte vor, bei denen alle Kinder im Saal lautstark ihre Zustimmung bekundeten, wie z.B. die Forderung nach einem Kino mit freien Eintritt für Kinder, Abschaffung der Noten, hitzefrei ab 11 °C, überall freies WLAN, um nur einige Punkte zu nennen. Wolfgang sah vor der Bühne einige Prinzgardisten stehen und fragte sie, weshalb sie vor der Bühne stehen anstatt auf der Bühne, denn der Stiepeföttchestanz war angesagt. Beim Anblick der Prinzengarde fiel auf, dass nur 8 Personen (Oskar Beeck, Timo Gillessen, David Luhnen, Lars Olzem Kemal Saribas, Aaron Schelkes, Leonhard Spielhofen und Luka Wittke) dort standen. Der Stiepeföttchestanz sollte jedoch von 10 Personen getanzt werden. Wolfgang wollte Lothar Beeck überreden, mit ihm zusammen einzuspringen. Lothar erklärte sich hierzu nur unter der Bedingung bereit, dass Wolfgang ihm den Umschlag des Roahser Häer gibt. Zähneknirschend händigte Wolfgang Lothar den Umschlag aus, so dass die Prinzengarde mit 10 Personen unter den Kommandos ihres Kommandanten Jakob Beeck tanzte. Wie immer wurde der Tanz leicht chaotisch, aber ohne Verletzungen, gezeigt.

Arno Blasius zeigte sich im diesjährigen Kostüm der Roahser Jonges, die in dieser Session das Motto „Venezianischer Karneval – wer viere met üch Maskenball“ haben. Das war die Ankündigung für die Minis (Amelie Boldt, Hannah Duizendstra, Carolin Funk, Victoria Gotzes, Martha Heider, Leona Jansen, Jenny Krull, Ella Pearse, Carla Pelzer, Ida Steuber), die das Motto tänzerisch als kleine Ballerinas fantastisch darstellten. Nach diesem tollen Auftritt kündigte sich hoher Besuch an. Das große Prinzenpaar Dirk II. und Betina I. zog mit seinem Gefolge ein. Dirk II. erzählte, dass er aus dem Rahser kommt und es super findet, wie gut sich der Kinderkarneval mit dem neuen Team, zu dem auch seine Tochter gehört, entwickelt hat. Er bescheinigte Jan I. und Amy I., dass sie ein tolles Kinderprinzenpaar sind und sang zusammen mit Betina I. ihr Lied „Janz Viersche hätt die Haare schön“. Nachdem das Prinzenpaar die Bühne verlassen hatte, stellte Wolfang Madeleine Schückes und Jana Hütten vor, die ab diesem Zeitpunkt die Moderation der weiteren Sitzung übernahmen.

Jana sagte die Mariechen (Lotte Heider, Lina Hindrichs, Anna Ingmanns, Lucia Knippel, Sophie Luhnen, Julia und Maja Matitsch, Laura Meusen, Anna Maria Mihm, Lea Johanna Nießen, Marie Prohl,Luisa Schippers, Leonie Schröder (klein), Leonie Schröder (groß), Laura Schütt, Lea Marie Wittke) an, die auf die Gardeversion von „Highway to hell“ einmarschierten. Sie fanden „Poppe, kaate, danze, dat kannste“ und empfahlen, „nur nicht aus Liebe weinen“. Zwischendurch saßen alle Mariechen im Spagat. Nach dieser ausgezeichneten Darbietung riefen sie Saskia Lennartz auf die Bühne, die diesen Tanz mit ihnen einstudiert hatte, und überreichten ihr ein Dankeschön. Nach den Mariechen wurde Oskar Beeck angesagt, der als Oskar aus der Tonne aus der Zeit seit der letzten Session plauderte. Die Fastenzeit war für ihn das schlimmste, nach Pommes und Schokolade gab es nur noch Wasser und Brot. Gott sei Dank gab es dann ab Ostern wieder Schokolade. Im Urlaub waren sie dann ausnahmsweise in den Bergen, waren sich aber nach dem anstrengenden Urlaub einig, dass es demnächst wieder an die Ostsee geht. Wie seine beiden älteren Brüder möchte er auch gerne mal Kinderprinz werden, dafür hat er sich Greta ausgesucht, die ihm schon erklärt hat, dass Mädchen schlauer sind als Jungs. Nach dieser herrlichen Büttenrede trug Paul Schroeren seine Tanzpartnerin Jenny Glock auf den Schultern zur Bühne. Die Beiden tanzten ihren diesjährigen Tanz, mit dem sie am Vorabend schon das Publikum der Galasitzung begeistert hatten.

Während der Mützensammlung animierte Roland Zetzen die Kinder, mit ihm auf der Bühne ein Lied zu singen und zu tanzen. Sie hüpften und waren „die verrückte Band“ mit allerhand „Luft“-Instrumenten. Nach dem Mitmachlied kündigte Jana einen bekannten chaotischen Haufen an: die Prinzengarde. Sie tanzten zu „tausend Levve“, und fragten „was wäre, wenn wir zwei alleine wären“. Das Publikum forderte eine Zugabe, die die Prinzengarde ein wenig in die Bredouille brachte, da Zugaben in der Kindersitzung nicht vorgesehen sind und sie deshalb keine passende CD dabei hatte. Lothar löste das Problem, indem er erklärte, sie könnten auch ohne Musik tanzen. Roland Zetzen gab ihnen zumindest den Takt an, so dass sie ihre Zugabe tanzen konnten. Fazit: Es ist ein chaotischer Haufen, der aber auch diszipliniert sein kann.

Danach war die neue „Roahser Jugend“ dran, die einen herrlichen Sketch spielte, bei dem kein Auge trocken blieb.Das Märchen „Aschenputtel“ wurde einmal ganz anders erzählt. Hinter einem großen Tuch (gehalten von Nele Rotzal und Leoni Beeck) saßen die Schauspieler und stellten sich, indem jeder nacheinander kurz aufstand, vor. Darsteller waren Anton Beeck als Erzähler, Tarik Saribas als Prinz, Max und Paul Schroeren als hässliche „warme“ Schwestern, Sarah Hiepen und Franzis Gütjens als König und Königin, Jana Hütten als Aschenputtel, Anni Walter als gute Fee und Tom Pearse als Zauberstab. Die hässlichen Schwestern freuten sich auf den Ball, während Aschenputtel traurig war, dass sie nicht hingehen durfte. Die gute Fee beteuerte, dass Aschenputtel zum Ball dürfe und sie das schönste Ballkleid und glänzende Schuhe haben solle (Zauberstab Tom lief kurz über die Bühne, schlug die Triangel, warf Konfetti und rief „Glitzer Glitzer“. Aschenputtel war froh und meinte, Prinz Tarik wäre der Prinz ihrer Träume und so schön, worauf der Prinz antwortete, das wisse er, er wolle mit Aschenputtel tanzen. Die hässlichen Schwestern waren sehr eifersüchtig. Im Laufe des Sketches betonte der Prinz immer wieder, wie schön er doch sei. Als Aschenputtel ihren Schuh verlor, besuchte der Prinz ihrer Träume ihr Haus, um herauszufinden, wem der Schuh passt. Die hässlichen Schwestern passten trotz vehementem Protest nicht hinein, und so waren Aschenputtel und auch der schöne Prinz froh, dass Aschenputtel der Schuh passte und sie heiraten konnten.

Nach diesem urkomischen Sketch wurde es noch einmal Zeit für einen Tanz. Die Tanzgarde (Luisa Koenen, Sofie Maaßen, Melissa Niessen, Longine Nonn, Alisha und Amanda Schneider, Kristina Röhl, Lara Schippers, Pia Schäfer, Lisa van Vlodrop und Greta Walter) tanzten einen mitreißenden Tanz zu „leev Marie“ und „Sulang mer noch am lääve sin“. Danach wurden Instrumente für eine Band aufgebaut. Die neue Musikband „Kokolores“, bestehend aus Jana Hütten (Gitarre) den Walter-Schwestern Anni (Geige), Greta (Klarinette) und Leoni (Kontrabass) sowie den Beeck-Brüdern Anton (Gitarre) und Jakob (Schlagzeug) zeigte, dass ihre Musik alles andere als Kokolores ist, sie vertonten „Loss mer springe“ auf eigene gekonnte Art und Weise. Nach der Band wurden alle Aktiven auf die Bühne gerufen, um beim großen Finale Bühne mit dem Büttenmarsch eine fantastische Sitzung abzuschließen.