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Die Kindersitzungen standen den Galasitzungen in nichts nach

Die Kinder begannen ihren Sitzungskarneval im Notburgasaal am 13.01.2019 um 14.30 Uhr mit dem Einmarsch aller aktiven Kinder des Kinderkarnevals. Sie stimmten die kleinen und großen Jecken im Saal mit dem Roahser Büttenmarsch auf den karnevalistischen Nachmittag ein. Wolfgang Genenger begrüßte das Publikum und Roland Zetzen, der das Programm musikalisch begleitete. Die Roahser Jugend nahm als Elferrat auf der Bühne Platz und Wolfgang rief das Maskottchen des Rahser Kinderkarnevals, den Hoppereiter (Kemal Saribas), auf die Bühne, der traditionell mit einer kurzen Ansprache die Sitzung eröffnete. Dann stellte er Martha Heider vor, die zum ersten Mal als Hoppeditz die Akteure zur Bühne brachte und wieder abholte und damit etliche Kilometer zurück legen musste.

Als erstes wurden die Minis (Amelie Boldt, Hannah Duizendstra, Carolin Funk, Victoria Gotzes, Jenny Krull, Ella Pearse, Carla Pelzer, Ida Steuber, Lisa Fretz, Emelie Beckers und Gian-Jolie Boekels) vom Tanzfieber gepackt, sie verwandelten die Bühne in eine Zirkusmanege, um das diesjährige Motto „Harlekin und Gaukelei – die Roahser Jonges sind dabei“ tänzerisch darzustellen.

Dann wurde das Kinderprinzenpaar, Oskar I. (Beeck) und Greta I. (Walter) angekündigt, die mit der großen Rahser Prinzengarde, der Kinderprinzengarde, den Mariechen und der Tanzgarde einzogen. Es war ein tolles rot-weißes Bild auf der Bühne. Oskar I. und Greta I. stellten sich in ihrer Rede vor, dann sagte Greta I., dass ein besonderer Ehrengast im Publikum sitzt, nämlich ihre Oma, die an diesem Tag Geburtstag hatte. Der ganze Saal sang für Gretas Oma ein Geburtstagslied, und das Kinderprinzenpaar überreichte ihr ein Hufeisen, damit sie immer Glück hat. Danach trug das Kinderprinzenpaar nochmal seine elf Proklamationspunkte vor, bei denen alle Kinder im Saal lautstark ihre Zustimmung bekundeten, wie z.B. das Gebot, dass ab sofort die Eltern die Kinderzimmer aufräumen müssen; das Phantasialand mit freiem Eintritt nach Viersen verlegt wird; die Eltern ihre Kinder jederzeit sofort und überall hin fahren müssen; jedes Kind ein Auslandspraktikum in der Narrenakademie macht und die Bürgermeisterin jedem Kind ein Smartphone nach Wahl spendiert, um nur einige Punkte zu nennen. In der Zwischenzeit war die Tonne, in der Oskar normalerweise seine Büttenreden hält, auf die Bühne gebracht worden, dahinter wurde eine Wand aufgebaut, auf der stand mit einem Pfeil Richtung Tonne „Für Session kurzzeitig untervermietet“. Die Beiden sangen ihr Lied, während die Handpuppe Grobi (alias Oskar) aus der Tonne von innen den Deckel der Tonne anhob und mitsang. Auch zwei kleine Background-Handpuppen, die immer wieder rechts und links neben der Wand hervorguckten und mitsangen, waren extra aus der Sesamstraße angereist.

Wolfgang rief den diesjährigen Roahser Häer, Werner Lohmanns, auf die Bühne, der bei der traditionellen Brezelverlosung wieder einiges an Geld für verschiedene Rahser Vereine eingenommen hatte. Den Umschlag mit dem Geld für den Rahser Kinderkarneval übergab er Oskar I., da er die Befürchtung hatte, dass Wolfgang das Geld direkt in Frikadellen umsetzt. Gedacht ist es allerdings dafür, dass weiterhin so tolle Kindersitzungen abgehalten werden.

Danach kündigte sich hoher Besuch an. Das große Prinzenpaar, Thilo I. und Ute I., zog mit seinem Gefolge ein. Der Senatspräsident Frank Schiffers erklärte, dass er Oskar I. und Greta I. zu allen Terminen mitnehmen möchte, da sie mit Herzblut dabei sind. Er kündigte an, dass sein Geschenk, welches er den Beiden zur Proklamation gemacht hatte, nämlich das Borussenmaskottchen Jünter, zur nächsten Kindersitzung am kommenden Sonntag kommen wird. Mit Entsetzen stellte er fest, dass außer Oskar I. noch drei Dortmund-Fans im Publikum saßen. Er holte einen Dortmund-Fan auf die Bühne und fragte, warum er denn Dortmund-Fan sei. Max, so der Dortmunder, meinte, er sei kein Dortmund-Fan, er sei Mönchengladbach-Fan, das T-Shirt hätte er nur an, weil seine Mama es ihm rausgelegt hätte. Frank lud ihn ein, zur Sitzung nächste Woche zu kommen, damit er Jünter auch sehen kann.

Wolfgang ließ die Stadtprinzengarde nach vorne treten und holte die Kinderprinzengarde (Conrad Heider, Timo-Noel Gillessen, Jonas und Philipp Grundmann, Florian und Luca Fandrich, David Luhnen, Lars Olzem, Kemal Saribas, Leon und Luka Wittke) dazu. Jakob Beeck als Kommandant gab das Kommando, und die beiden Prinzengarden tanzten zusammen den Stiepeföttchestanz. Danach ließ Frank Schiffers Thilo I. und Ute I. noch die Hebefigur aus ihrem Tanz machen. Nachdem die Bühne wieder frei war, sagte Wolfgang, dass nun Jana Hütten, Anton Beeck und Tom Pearse weiter durch das Programm führen würden. Jana erklärte, dass die Mariechen in diesem Jahr eine so große Gruppe sind, dass sie geteilt werden mussten. Die Jüngeren waren nun die MAriechen (Karolina & Natalia Garus, Lotte und Martha Heider, Laura Meusen, Maja Peter, Marisa Schröder, Semira Yilmaz), die Älteren die PAriechen (Lina Hindrichs, Leonie Eß, Julia und Maja Matic, Lea Johanna Niessen, Leonie Schröder (groß), Leonie Schröder (klein), Elidas Mirzanli), das soll wohl von Mama und Papa kommen. Die Mariechen zogen auf „Highway to Hell“ ein und tanzten u.a. auf Wolkeplatz. Sie schlugen tolle Radschläge und sprangen gekonnt in den Spagat. Die Pariechen tanzten auf Polka und wirbelten über die ganze Bühne. Danach kamen zwei Fründe in de Bütt (Sophie Luhnen und Luca Fandrich). Luca hatte gesehen, wie Sophie im Klärwerk in der Kloake herumgerührt hatte. Sophie meinte, ihre Jacke wäre reingefallen. Auf die Frage, ob sie meinte, dass sie die noch hätte anziehen können, antwortete sie, natürlich nicht, aber ihr Pausenbrot wäre noch in der Jacke. Auf die Frage, was Sophies Vater zu ihrem schlechten Zeugnis gesagt hat, meinte sie, er hätte ihr gesagt, das Christkind würde sich wohl erkälten, denn es würde ihr dieses Jahr mit den Geschenken etwas husten. Ihre Mutter hatte gesagt, für dieses schlechte Zeugnis müsste es richtig Ärger geben, daraufhin Sophie: „Komm mit, ich weiß, wo mein Lehrer wohnt“. Das Publikum hatte seine helle Freude an Sophies schlagfertigen Antworten. Danach kam ein Maderl im Dirndl (Sophie Meyer) und ein Bub in Lederhose (Johannes Mühlen) mit einem Traktor auf die Bühne und wollten Johnny Deere zurück. Auch Cordula Grün durfte natürlich nicht fehlen, und auch diese Darbietung war spitzenklasse. Nach den Beiden kam dann nochmal die Chaostruppe, sprich die Prinzengarde, auf die Bühne und meinte, „wir sing sing sing und wir treffen keinen Ton, schön ist anders, doch was kümmert uns das schon“, danach hatten sie noch einen Hubschraubereinsatz und fragten „was wäre, wenn wir zwei alleine wären“. Und da sie und auch das Publikum so eine Freude am Tanzen hatten, fanden sie alles „lecker lecker“. Nach der Prinzengarde kam die Tanzgarde (Leonie Herfeld, Selina Sofi Lennartz, Sophie Luhnen, Sophie Maaßen, Anna Maria Mihm, Melissa Niessen, Longine Nonn, Alisha und Amanda Schneider, Lara und Luisa Schippers) und betanzten die „himmelblauen Augen“, bevor sie fragten, „warum hast du nicht nein gesagt“. Nach diesem hervorragenden Tanz kamen die Kinderprinzenpaare aus Dülken und Süchteln auf die Bühne. Das Kinderprinzenpaar der Dükener Crazy Kids, Marvin I. und Sophie I., stellten sich in einer Rede vor und tanzten zu Ehren des Viersener Kinderprinzenpaares einen tollen Tanz auf „Kölsche Jong“. Danach tanzte das Kinderprinzenpaar der Süchtelner Brook Müerkes, Elias I. und Sabrina I., auf ihrem eigenen Lied „Muurejubbel“. Sie hatten noch ihre Mariechen als Begleitung dabei, die einen tollen Tanz auf „Pippi Langstrumpf“ und „Hey Wickie“ einstudiert hatten. Die Roahser Jugend (Anton Beeck, Lara Schippers, Selina Lennartz, Sofie Maaßen, Melissa Nießen, Tom Pearse, Nele Rotzal, Tarik Saribas, Pia Schäfer, Max und Paul Schroeren, Anni und Leoni Walter) kam mit Badekappen und Gummitieren auf die Bühne. Es wurden Matten ausgelegt sowie ein blauer Vorhang gespannt, dahinter sah man dann gewagte Sprünge ins „Wasser“. Es gluckerte immer wieder, während die Jugendlichen ins „Wasser“ sprangen und ein beeindruckendes „Wasserballett“ zeigten. Auch Handstand im Wasser war kein Problem für sie.

Bei der 2. Sitzung am 20.01.2019 brachte Frank Schiffers wie versprochen das Borussenmaskottchen Jünter mit zur Kindersitzung und erklärte, Jünter würde im Borussenpark wohnen und nie aufräumen, alles wäre voller Möhren und Stroh. Er fragte die Kinder im Publikum, ob sie denn wenigstens ihre Zimmer aufräumen würden, und alle verneinten lachend. Jünter hatte seine Nachwuchsmädels mitgebracht, die auf die Borussenhymne „Die Elf vom Niederrhein“ einen Tanz einstudiert hatten und forderte alle Kinder im Saal auf, den Tanz mitzumachen. Auch Oskar I., Greta I., Thilo I. und Ute I. waren mit Jünter auf der Bühne. Spätestens, als Frank „Döpp Döpp“ anstimmte, wurde der Saal zum Fußballstadion.

Bei der 1. Sitzung war Jenny Glock krankheitsbedingt verhindert, aber auf der 2. Sitzung war das Tanzpaar Jenny und Paul (Schroeren) einsatzbereit. Paul trug Jenny auf den Schultern bis zur Bühne, die Beiden zeigten ihren diesjährigen beeindruckenden Tanz mit grandiosen Hebefiguren. Zum Schluss stand Jenny auf Pauls Schultern und die Beiden wurden vom Publikum gefeiert.

Am Ende beider Sitzungen wurden alle Aktiven auf die Bühne gerufen, um beim großen Finale auf der Bühne mit dem Büttenmarsch zwei fantastische Sitzungen abzuschließen.