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Die Premiere der ersten gemeinsamen Herrensitzung, ausgerichtet von der KG Roahser Jonges und der Grossen Viersener Karnevalsgesellschaft,

war grandios. Am Sonntag, den 10.02.2019, strömten die Jecken aus Nah und Fern in den Notburgasaal, um hier ab 14:30 Uhr die Premiere der Herrensitzung zu erleben. Nachwuchsförderung wurde hier großgeschrieben, denn ein Teil der Veranstaltung kommt der nächsten närrischen Generation im Kinderkarneval der Roahser Jonges zugute.

Die Stimmung im Saal war von Anfang an auf dem Siedepunkt, und sie änderte sich den ganzen Nachmittag nicht – ganz im Gegenteil, die närrischen Gäste ließen den Roahser Gürzenich erbeben. Sitzungspräsident Wolfgang Genenger führte wie gewohnt einmalig närrisch durch das Programm und prostete dem Publikum zwischen den einzelnen Programmpunkten mit einer Fülle von Trinksprüchen zu.

Rund fünf Stunden lang wechselten sich die Höhepunkte auf der Bühne ab, die mit den Roahser Mädches und ihrem diesjährigen Sessionstanz zum Motto der Roahser Jonges „Harlekin und Gaukelei - die Roahser Jonges sind dabei“ begannen. Sie brachten den Saal schon richtig in Stimmung.

Auf sie folgte et Rumpelstilzje (Fritz Schopps), der mit seiner Büttenrede aus dem Märchenwald mit bekannt spitzer Zunge den Saal zum Lachen brachte.

Danach erstürmten die Höppemötzjer die Bühne. Sie zeigten einen phantastischen Tanz mit grandiosen Akrobatikeinlagen und nutzten die Bühne in allen Dimensionen aus.

Hierdurch wirkte Wolfgang Trepper nach ihnen fast einsam auf der Bühne. Ein Umstand, den er mit gekonnten Witzen wieder wett machte und die Lachmuskeln stark beanspruchte. Er wusste, wie man das zeitweise unaufmerksame Publikum, welches sich an etlichen Pittermännchen labte, wieder in seinen Bann zog.

Die weibliche Tanzgarde der Grossen Viersener Karnevalsgesellschaft die nach Trepper die Bühne eroberte, legte eine fantastische, mitreißende Bühnenperformance hin.

Während für die Damen der „Blauen“ die Bühne noch ausreichte, änderte sich dies schnell mit dem Auftritt der Blauen Funken Köln. Die große Gruppe fand nicht nur auf der Bühne, sondern überall im Saal einen Platz.

Nachdem die Bühne wieder frei war, rief Sitzungspräsident Wolfgang Genenger die Tollitäten Prinz Thilo I. aus Viersen, Gregor I. aus Süchteln und Paul I. aus Dülken auf die Bühne und sang mit ihnen das Lied „In unserem Veedel“. Damit machte er deutlich, dass die drei Stadtteile zusammen gehören.

Nach dieser Einlage stand dann noch einmal ein „ruhigerer“, aber mit Lachsalven gespickter Programmpunkt mit Volker Weininger an.

Als dann de Boore den Saal erstürmten, war es draußen bereits dunkel geworden. De Boore wissen auch nach ihrem 20. Bandjubiläum, wie sie das Publikum begeistern und kürten die erste Herrensitzung der „Roten“ und „Blauen“ zu einer Veranstaltung der absoluten Extraklasse. Spätestens nach dieser Schlussnummer war sich das Publikum einig, dass es eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen Höhepunkten war.