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Zwei tolle Galasitzungen liegen hinter uns

Am 12.01.2019 begann um 19:45 Uhr mit dem Einzug der Gesellschaft der Saalkarneval der Roahser Jonges. Sitzungspräsident Wolfgang Genenger erklärte direkt zu Beginn der Sitzung, dass er nicht mehr alleine auf der Bühne stehen möchte, er müsse ja zwischendurch auch mal was essen und trinken, deshalb hat er sich Lothar Beeck als Unterstützung dazu geholt. Lothar sagte, sie wären beide Ganzjahreskarnevalisten, und bei einem Schützenfest im Sommer führten sie ein Bewerbungsgespräch für den Platz des 2. Sitzungspräsidenten. Die beiden relevanten Fragen „Trinkst du Rotwein?“ und „Trocken?“ konnte Lothar gewissenhaft bejahen, und damit war er engagiert.

Direkt als erste Amtshandlung sagte Lothar das diesjährige Kinderprinzenpaar, Seine Tollität Oskar I.(Beeck) und Ihre Lieblichkeit Greta I. (Walter), an. Die Beiden stellten sich in einer Rede vor und sangen ihr Lied „das gibt`s nur einmal, das kommt nie wieder“, bei dem auch die Handpuppe Grobi (alias Oskar) aus der Tonne und zwei Background-Handpuppen mitsangen. Mitgebracht hatten sie aus dem Kinder- und Jugendkarneval zwei Fründe in de Bütt (Sophie Luhnen und Luca Fandrich). Sophie wunderte sich über ihr schlechtes Zeugnis, da sie eigentlich in allem gut ist. Sie meinte, Luca könne sie alles fragen, sie wüsse Bescheid. Auf die Frage, ob sie wüsste, was ein Rotkehlchen ist, meinte sie, na klar, das wäre ein bekloppter Fisch. Luca erklärte, im Lexikon stünde aber, das Rotkehlchen hüpft von Ast zu Ast und lebt in der Natur. Daraufhin Sophie: „Da kannst du mal sehen, wie bekloppt der Fisch ist.“ Auf Lucas Bemerkung zu Biologie, dass die Geburten bei Tieren bestimmte Namen haben, wie z.B. „das Pferd fohlt“, „die Kuh kalbt“, kam von Sophie wie aus der Pistole geschossen: „Das Huhn eiert.“ Luca wunderte sich überhaupt nicht über Sophies schlechtes Zeugnis, und das Publikum hatte Riesenspaß an Sophies überzeugenden Ausführungen. Nachdem die Kinder die Bühne verlassen hatten, zog das Stadtprinzenpaar Thilo I. (Ditges) und Ute I. ((Ditges-Vuillot) mit Begleitung ein. Die Beiden boten ein tolles Dirty Dancing zu dem Lied „Time of my life“ dar, bei dem auch die obligatorische Hebefigur nicht fehlte. Danach gab es noch eine fetzige Version des Liedes, zu der die gesamte Begleitung mittanzte. Auch die Stadt-Prinzengarde zeigte natürlich ihren diesjährigen Tanz mit Zugabe, bevor Wolfgang Genenger den Senatspräsidenten Frank Schiffers zu sich bat, um ihn für sein großes Engagement im Karneval und auch im Kinderkarneval zum Ehrensenator der Roahser Jonges zu ernennen. Nachdem die Bühne wieder frei war, sagte Lothar den Comedian Christian Pape mit Dr. Bimmermann an. Pape meinte u.a., wenn man zum Niederrheiner sagt: „Gib mir mal dat Ding neben dem Teil, wo dat Zeuch drauf liegt“, kann man sicher sein, dass man tatsächlich das Gewünschte bekommt. Wolfgang Genenger rief die im Publikum sitzenden SPD-Politiker Manuel Garcia Limía, Dirk Lenzkes, Jörg Dickmanns, Hakan Saribas, Claus Andres und Michael Lambertz auf die Bühne und ließ sie zur Freude des Puplikums den Stiepeföttchestanz „tanzen“. Nach dieser kleinen Einlage hob dann die Roahser Prinzengarde (Anne Genenger, Anne Goletz, Markus Goletz, Jasmin Hörkens, Alexander Hofer, Ilona Hofer, Michaela Hofer, Sandra Hofer, Markus Klaps, Daniel Kortum, Alexander Samakovlis und René Sommer) ab zum Wolkeplatz, danach bekam Alex H. ein graues Haar, während er Sandra herumwirbelt und wieder ein Jahr verging. Anne Genenger, Jasmin, Michaela, und Sandra tanzten für die Iwigkeit, bevor dann Alexander H., Alexander S., Daniel Kortum, Markus G., Markus K. und René Sommer in bunten und knappen Outfits zu heißen Rhythmen die Hüften kreisen ließen und die Damen direkt dazu kamen und mittanzten.

Nach der Pause kamen zu den Klängen von Brings „Der Clown“ die Roahser Mädches (Anne Genenger, Celina Hardie, Nadine Mihm, Britta Schulte und Kathrin Wittig) im diesjährigen Kostüm der Roahser Jonges (Motto: Harlekin und Gaukelei-die Roahser Jonges sind dabei) auf die Bühne und wurden als Clown bestellt. Erst waren sie zu Marc Metzgers „Tanzmusik“ Aufzieh-Clowns, dann tanzten sie im jeilsten Land der Welt = in Kölle. Nachdem sie sich an Kathrin verloren hatten, wurden sie langsam „raderdoll“ und tanzten „ein Hoch auf die Liebe“. Dann wollten sie 1000 Nächte bzw. 1000 und eine Nacht. Bei der Zugabe gaben sie alles für die Iwigkeit.

Damit das Publikum bei so viel Power wieder Luft holen konnte, kam Bauchredner Klaus mit seinem Affen Willi. Willi meinte, er isst gerne rheinisches Sushi. Auf die Nachfrage, was denn rheinisches Sushi ist, erklärte er: „Mettbrötchen“. Sein Doktor hat ihm Pizza empfohlen. Welcher Doktor empfiehlt denn Pizza? Na klar, Dr. Oetker. Willi sagte, die Strophe von Brings jeilstem Land: „För Boulette sage mer Frikadelle“ ist wahrscheinlich Wolfgangs Lieblingsstrophe.

Jetzt wurden die Wibbels angesagt. Michael Schiffer stand auf der Bühne und sang, er wäre so gerne Millionär, das veranlasste die Räuber Lothar Beeck, Wolfgang Ditzen, Bernd Gütjens, Michael Linnartz, Philipp Luhnen, Jonas Schiffer, Sebastian und Torsten Lennartz, auf die Bühne zu ziehen, denn sie wären auch so gerne Millionär. Sie inspizierten Michael und verwandelten ihn, denn im Wald, da sind die Räuber. Michael L. kam mit einem Sack voller Geld und musste sich von Michael S. verhauen lassen, damit er ausgeraubt werden konnte. Die Räuber schlichen wie Paulchen Panther, es wurde dunkel, man sah nur Taschenlampen. Sie hatten einen Tresor gefunden, der mit Laserschnüren gesichert war. Sie krochen durch die Laserschnüre zum Tresor und sprengten ihn. Plötzlich kam eins, zwei, Polizei, die Bühne war voller Polizisten. Die sich fragten „ja ja ja, was ist los, was ist das?“ und zeigten auf den Tresor. Plötzlich mischte sich James Bond (Michael L.) ein. Bernd, der Räuber, lachte über ihn. Die Polizisten fingen die Räuber, Räuber und Polizisten prügelten sich, es war ein Tohuwabohu auf der Bühne. Die Räuber versuchten, zu flüchten, ein Polizist (Lothar) rief durch ein Megafon: „Das ist eine Razzia“. Die Bühne war voller Polizisten, die sich durch die Razzia tanzten. Die Räuber riefen „nein nein nein nein, das sind wir nicht gewesen“. Die Polizisten schnappten sich 4 Räuber und brachten sie ins Gefängnis. Während die Polizisten in aller Seelenruhe Karten spielten, brachen die Räuber aus, nahmen die Beine in die Hand, machten die Augen zu und tanzten, tanzten, tanzten. Das gefiel den Polizisten und sie tanzten mit. Nach so viel Action tanzten die Wibbels unter „Bella Ciao“ von der Bühne.

Danach kamen die Swinging Fanfares und spielten unter anderem „Jetzt geht’s los, Vorhang auf und Bühne frei! für Zauberspiel und Gaukelei“, welches hervorragend zum Motto der Roahser Jonges passte.

Die Wanderer sangen nahezu ohne Instrumente a Cappella und brachten den Saal zum Brodeln, so dass die Rabaue die Stimmung nur noch halten mussten, was ihnen nicht schwer fiel.

In der 2. Sitzung am 19.01.2019 holten Thilo I. und Ute I. Uli Thomackenstein und Dorothee Förster-Jansen auf die Bühne. Die Beiden waren vor 50 Jahren Kinderprinzenpaar und erhielten als „Goldprinzenpaar“ den Prinzenorden.

Das aus dem Jugendkarneval kommende Tanzpaar Jenny Glock und Paul Schroeren tanzte zum ersten Mal bei einer Galasitzung und bekam für seinen tollen Tanz, bei dem Paul seine Partnerin Jenny atemberaubend herumwirbelte, einen tosenden Applaus und Standing Ovations. Der Sprung in den Erwachsenenkarneval ist den Beiden absolut gelungen.

Nach dem Tanzpaar rief Wolfgang ein Elferratsmitglied auf die Bühne, das auch oft „Pömpel“ genannt wird. Michael Schiffer wusste gar nicht, wie ihm geschah, als Wolfgang ihm für seinen langjährigen Einsatz im Karneval und auch vor allem im Kinderkarneval dankte und zum Ehrensenator ernannte.

Ausbilder Schmidt machte auf der Durchreise halt bei den Roahser Jonges und erzählte von der Bundeswehr. Man darf ja nicht mehr Zigeunersauce sagen, das heißt jetzt Sinti-und-Roma-Dressing. Seine Chefin ist Ursula von der Leyen, die 7 Kinder hat. Er wäre gern eins der Kinder, dann müsste er sie nicht so oft sehen. Demnächst sollen auch Rentner zum Einsatz der Bundeswehr kommen, denn 100 Rollatoren wären eine unüberwindbare Sperre.

Ausbilder Schmidt machte auf der Durchreise halt bei den Roahser Jonges und erzählte von der Bundeswehr. Man darf ja nicht mehr Zigeunersauce sagen, das heißt jetzt Sinti-und-Roma-Dressing. Seine Chefin ist Ursula von der Leyen, die 7 Kinder hat. Er wäre gern eins der Kinder, dann müsste er sie nicht so oft sehen. Demnächst sollen auch Rentner zum Einsatz der Bundeswehr kommen, denn 100 Rollatoren wären eine unüberwindbare Sperre.

Am Ende beider Sitzungen kamen alle Aktiven auf die Bühne, um zum Finale „unser Stammbaum“ zusammen zu singen. Das Publikum sang aus vollem Herzen mit, und die Anwesenden der Sitzungen waren sich einig, dass es fantastische Sitzungen mit einem hervorragenden Programm gewesen sind.